Kinoimschlosshof
   

 

 

Flachmann
Kurzfilm Animation Stop-Mation

Der Regisseur Philipp Bürge wird anwesend sein. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen.

Der Flachmann – eine Figur des Zeichners – erwacht zum Leben, flieht vor seinem Erschaffer und verliebt sich in Caramelle. Sein Drang nach Freiheit widerspricht dem Willen des Zeichners. Doch ist dessen Wille wirklich so frei, wie er glaubt? Die Grenzen zwischen Schöpfer und Geschöpf brechen auf und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.

Stop-Motion Film: Dabei werden die Figuren als Cut-Outs animiert. Das bedeutet, dass jede Bewegungsstufe einer Figur als Einzelbild gedruckt und ausgeschnitten, und innerhalb der Filmkulisse wiederum Bild für Bild fotografiert wird. Das ist technisch simpel, ermöglicht aber aussergewöhnliche Sequenzen.

In «Flachmann» geht es aber nicht nur um filmische Spielereien, sondern um das Spiel mit Realitätsebenen und den Erwartungen der Zuschauer. «Flachmann» ist dabei nicht die einzige Figur, welche eine Verwandlung durchläuft. Auch der Künstler selbst merkt bald, dass er nicht nur Schöpfer sondern auch Geschöpf ist. Solche Überraschungsmomente in fünf Minuten Film unterzubringen, darin besteht der Reiz von Kurzfilmen.

Der Film soll Illusionen schaffen, um sie gleich wieder zu zerstören. Filmemacher Philipp Bürge fragt sich darin, ob wir wirklich so frei sind, wie wir glauben. Eine Stop-Motion Animation mit Herz, doppelten Identitäten, Sinneskrisen und Hunderten Bogen Papier.


Schweiz 2018
Laufzeit: 14 Minuten
Drehbuch/Regie: Philipp Bürge, Köniz BE
Cast: Christine Hasler, Philipp Bürge, Paul Drzimalla, Francis Grand, Paolo Polesello, Erwin Wälti
Verleih: Küchentisch Films, Bern

Webseite
Philipp Bürge - Journal B

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